Kaufberatung, Ortstermine und einfache Begehungen

Eine Einschätzung über den Zustand eines Gebäudes lässt sich schon durch eine einfache Begehung erzielen. Dabei werden alle Geschoße und relevanten Bauteile in Augenschein genommen. Grundsätzlich können diese Ortstermine den jeweiligen Anforderungen angepasst werden, z.B. sind diese vor dem Erwerb einer Immobilie sinnvoll.

Sie können aber auch zum Lokalisieren einzelner Bauschäden und erforderlicher Sanierungsmaßnahmen notwendig sein. Das gesamte Gebäude wird in diese Betrachtung mit einbezogen.

Im Rahmen eines Ortstermins werden die Gebäude u.a. besonders bezüglich konstruktiver Schäden, mangelhaftem Bauunterhalt und bereits vorgenommene Sanierungsmaßnahmen begutachtet. Vielfach sind vermeintlich gut gemeinte Sanierungsmaßnahmen nicht immer sinnvoll und die gewählten Baumaterialien bzw. -ausführungen sind der Gebäudeart und der Baukonstruktion nicht zuträglich. Zugleich kann zwischen notwendigen und sinnvollen, sowie kurz-, mittel- bzw. langfristig zu erwartenden Arbeiten und deren Umfang unterschieden werden.

Ein möglicher Kostenrahmen für Sanierungsarbeiten kann bei einem Ortstermin nur sehr unzuverlässig abgesteckt werden. Jedoch können Kosten anhand vergleichbarer Objekte bei einer Nachbearbeitung sehr grob anhand qm/Wohn-oder Nutzfläche bzw. cbm/umbauter Raum bestimmt werden. Diese sehr grobe Kostenschätzung ist als Finanzierungsgrundlage nicht ausreichend. Um eine seriöse Aussage zu den zu erwartenden Baukosten zu treffen, sind ergänzend weitere Planungsschritte erforderlich.

In der Regel beläuft sich ein Termin vor Ort auf ca. 1,5 – 2 Stunden, richtet sich aber immer nach dem wirklich erforderlichen Aufwand.